Selfpromotion in Listicles: Google schlägt zurück
Google geht gegen selbstpromotionale Listicles vor. Erfahren Sie von ROCKITdigital, wie Sie nachhaltigere SEO/GEO-Strategien entwickeln.
Inhaltsverzeichnis
Selfpromotion in Listicles: Der Beat ändert sich – Google schlägt zurück
In der dynamischen Welt der Suchmaschinenoptimierung beobachten wir bei ROCKITdigital einen signifikanten Paradigmenwechsel: Google scheint endlich gegen sich selbst bewerbende Listicles vorzugehen. Diese Entwicklung markiert einen wichtigen Taktschlag im Konzert der Suchmaschinenoptimierung und hat Auswirkungen auf sowohl klassische SEO- als auch moderne GEO-Strategien (Generative Engine Optimization).
Basierend auf den jüngsten Beobachtungen von Lily Ray und unseren eigenen Analysen zeigt sich ein Muster: Unternehmen, die sich selbst in „Best of“-Listen auf Position #1 setzen, erfahren seit Mitte Januar 2026 teils erhebliche Sichtbarkeitseinbußen. Besonders betroffen sind SaaS-Unternehmen, die diese Taktik exzessiv angewandt haben.
Die Anatomie von für sich selbst werbenden Listicles und ihr Einfluss auf SEO und GEO
Selfpromotion-Listicles haben sich in den letzten Jahren als ein vermeintlicher Königsweg etabliert, um sowohl in traditionellen Suchergebnissen als auch in KI-generierten Antworten Sichtbarkeit zu erlangen. Das Grundprinzip ist simpel, aber effektiv:
- Erstellung eines Blog-Artikels über die „besten Unternehmen/Produkte“ in einer bestimmten Nische
- Platzierung des eigenen Unternehmens oder Produkts auf Rang #1
- Fortwährende Aktualisierung mit Jahreszahlen (z.B. „2026“), um Aktualität zu heischen
- Gegenseitige Erwähnung mit anderen Unternehmen – eine moderne Form des reziproken Linktauschs
Unsere Untersuchungen bei ROCKITdigital zeigen, dass diese Strategie besonders wirksam war, um in Google-Suchen nach „beste…“ oder „top…“ zu ranken. Die Wirksamkeit erstreckte sich auch auf KI-Antworten, da viele Large Language Models (LLMs) Informationen aus den Suchergebnissen beziehen (Retrieval-Augmented Generation).
Die wissenschaftliche Perspektive: Grauzone zwischen White Hat und Black Hat SEO
Als langjähriger Dozent und ehemaliger Studienleiter an der Bayerischen Akademie für Werbung und Marketing (BAW) betrachte ich diese Entwicklung aus einer evidenzbasierten Perspektive. 🔍 Die selbstpromotionalen Listicles fallen in eine SEO-Grauzone:
- Nicht eindeutig regelwidrig: Sie verstoßen nicht offen gegen Google-Richtlinien
- Ethisch fragwürdig: Sie suggerieren Objektivität, wo Eigeninteresse dominiert
- Mangel an Authentizität: Fehlen echter Tests oder transparenter Bewertungsmethodik
- Kurzfristiger Gain vs. langfristiger Pain: Kurzfristige Erfolge führen oft zu langfristigen Problemen
Nicht nur unsere langjäjhrige Erfahrung zeigt eindeutig: Taktiken, die primär auf Suchmaschinen und nicht auf Nutzer ausgerichtet sind, werden langfristig abgestraft oder zumindest unwirksam. Unser senioriges Beraterteam bei ROCKITdigital hat diesen Zyklus bereits bei zahlreichen früheren Google-Updates beobachtet und dokumentiert.
Die aktuellen Daten: Einbrüche bei prominenten SaaS-Unternehmen
Beachtenswert ist, dass diese Einbrüche Mitte Januar 2026 begannen, kurz nach Abschluss des Google Core Updates vom Dezember 2025. Dies deutet auf eine gezielte Anpassung des Google-Algorithmus hin, um diese Art von selbstreferenzerten Content zu identifizieren und abzuwerten.
Über die Listicles hinaus: Weitere problematische Praktiken
Unsere Expertise bei ROCKITdigital, basierend auf bald drei Jahrzehnten Erfahrung im Performance Marketing, zeigt weitere Risikofaktoren, die bei den betroffenen Websites identifiziert wurden:
- Übermäßige KI-Nutzung: Die Texte weisen eine oft eine hohe KI-Bias auf
- Künstliche Aktualisierungen: Einfügen aktueller Jahreszahlen ohne substantielle Inhaltsanpassungen
- Schema.org-Verstöße: Missbräuchliche Verwendung von z.B. AggregateRating-Schema
- Programmatische Skalierung: Exzessive Nutzung sehr ähnlicher Content-Templates
Die Auswirkungen auf SEO und GEO: Ein digitaler Domino-Effekt
Die Konsequenzen dieser Google-Anpassung reichen weit über klassisches SEO hinaus. Da viele KI-Systeme auf Informationen aus Suchmaschinen zurückgreifen, hat der Sichtbarkeitsverlust in den organischen Suchergebnissen direkte Auswirkungen auf die Präsenz in KI-generierten Antworten.
Unser senioriges Expertenteam bei ROCKITdigital hat beobachtet, dass die betroffenen Websites nicht nur in den traditionellen Suchergebnissen abrutschten, sondern auch u.a. auch in den Google AI Overviews, und damit indirekt auch in ChatGPT und anderen LLMs, die Google-Ergebnisse integrieren
Dies unterstreicht einmal mehr unseren ganzheitlichen Ansatz: SEO kann nicht isoliert betrachtet werden, sondern muss im Kontext des gesamten digitalen Marketing-Ökosystems verstanden werden – ein Grundsatz, den wir bei ROCKITdigital seit sehr langer Zeit standhaft vertreten.
ROCKITdigital’s evidenzbasierte Strategie für nachhaltige Sichtbarkeit
Als erfahrene SEO- und GEO-Agentur mit eigenen erfolgreichen Profitcentern (und damit unabhängigen SEO-Testobjekten) setzen wir auf nachhaltige Strategien, die langfristigen Erfolg sichern. Unser Ansatz basiert auf soliden Erkenntnissen und jahrzentelanger Praxiserfahrung:
- Authentischer Content mit echtem Mehrwert: Keine künstlichen Selbsteinstufungen, sondern faktenbasierte Inhalte
- Transparente Methodologie: Offenlegung von Bewertungskriterien und -verfahren
- E-E-A-T-Optimierung: Aufbau von Erfahrung, Expertise, Autorität und Vertrauenswürdigkeit
- Balancierter Multi-Channel-Ansatz: Integration von SEO in eine ganzheitliche Marketing-Strategie
- Menschenzentriertes Content-Design: Optimierung für Nutzer, nicht für Algorithmen
Unsere Erfahrung als Dozenten und die enge Verbindung zur aktuellen Forschung ermöglichen es uns, Trends nicht nur zu erkennen, sondern vorherzusehen und entsprechend zu agieren. Dieses vorausschauende Arbeiten schützt unsere Kunden vor plötzlichen Algorithmus-Updates und sichert nachhaltige Sichtbarkeit.
Der finale Countdown: Warum jetzt handeln entscheidend ist
Die aktuellen Entwicklungen verdeutlichen: Google intensiviert beharrlich seine Bemühungen, manipulative SEO-Taktiken zu erkennen und abzustrafen. Websites, die auf Selfpromotion-Listicles setzen, stehen vor einem kritischen Wendepunkt.
Als Entscheider sollten Sie jetzt:
- Ihre Content-Strategie auf manipulative Taktiken überprüfen
- Bestehende, an sich nur Eigenwerbung intentierte Listicles evaluieren und (ggf.) mindesten überarbeiten, wenn nicht gar ersatzlos löschen
- Eine nachhaltige, nutzerorientierte Content-Strategie entwickeln
- SEO und GEO als Teil eines integrierten Marketing-Ansatzes betrachten
- Auf evidenzbasierte Beratung setzen, die kurzlebige Trends von nachhaltigen Strategien unterscheidet
Der letzte Refrain: Von One-Hit-Wonders zu nachhaltigen Ranking-Charts-Stürmern
Die Ära der Eigenwerbung-Listicles als SEO-Shortcut neigt sich definitiv dem Ende zu. Wie bei so vielen SEO-Hacks/ Trends gilt auch hier: Was heute funktioniert, kann morgen zum Rankingkiller werden. Die wahren Chart-Stürmer im digitalen Marketing sind jene Unternehmen, die aufauthentischen, wertvollen Content setzen, der primär für Menschen und nicht für Maschinen geschaffen wurde.
Bei ROCKITdigital orchestrieren wir keine One-Hit-Wonder, sondern langfristige Erfolgsmelodien. Unser Team aus seniorigen Experten, unterstützt durch wissenschaftliche Erkenntnisse und jahrzehntelange Praxiserfahrung, entwickelt Strategien, die auch nach dem nächsten Algorithm-Drop noch Bestand haben.
Lassen Sie uns gemeinsam Ihre digitale Präsenz auf ein neues Level heben – mit Strategien, die nicht nur heute, sondern auch morgen noch Wirkung zeigen, und ein nachhaltiges Payback abliefern.
Unser Sinnbild: Damit Sie heute mit einem guten Konzert, morgen viele Streaming-Abos verkaufen.
Kontaktieren Sie uns noch heute über unser Kontaktformular oder telefonisch unter +49 (0)89 12 22 30 6-12 für eine evidenz- und erfahrungsbasierte Beratung, die den Unterschied macht.
P.S.: Ja, wir haben ähnliche Listicles „gebaut“. Aber nur auf eigenen Projekten, und haben diese, schlau wie wir sind, schon vor dem letzten Google-Update rückgebaut. Kunden die uns darauf angesprochen haben, haben wir stets auf die zu erwartenden Risiken verwiesen. Weil: Content um Rankings zu pushen, ist nur guter Content, wenn er auf den User und seinen Intent in seiner momentanen Phase der Customer-Journey, nicht auf Rankings fokussiert.
Ralf Zmölnig
CEO ROCKITdigital GmbH
CEO & Vollblut-Digitalmarketingstratege, strategisch und Performanceorientiert bei ROCKITdigital GmbH
Seit 11/2000 rockt das Team von ROCKITdigital und Ralf Zmölnig das (digitale) Marketing
CEO & Vollblut-Digitalmarketingstratege, strategisch und Performanceorientiert bei ROCKITdigital GmbH
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