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Die Evolution der Suche: Warum SEO im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz unverzichtbar bleibt
SEO/ GEO/ GAIO/ KI & ML
Ralf ZmölnigJuli 2025

Die Evolution der Suche: Warum SEO im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz unverzichtbar bleibt

Machen Sie (sehr) gutes SEO, lassen Sie sich von echten Profis unterstützen, dann klappt es auch mit der Auffindbarkeit in ChatGPT und Perplexity und Mistral und DeepSeek und... ;)

Die Evolution der Suche: Warum SEO im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz unverzichtbar bleibt

Ein Perspektivwechsel von Ralf Zmölnig, CEO der ROCKITdigital und SEO-Experte seit 2000

Die digitale Landschaft befindet sich in einem stetigen Wandel, und die Einführung generativer Künstlicher Intelligenz (KI) hat die Dynamik der Informationsbeschaffung erneut grundlegend verändert. Werkzeuge wie ChatGPT (ich habe ein Faible für Perplexity und Mistral) revolutionieren die Art und Weise, wie Nutzer mit digitalen Inhalten interagieren, indem sie personalisierte, kontextbezogene und dialogorientierte Antworten liefern. Dies hat die Diskussionen um die Zukunft der Suchmaschinenoptimierung (SEO) mal wieder neu entfacht, und vielerorts wird die Frage gestellt, ob diese Entwicklung das Ende traditioneller SEO-Strategien bedeutet. Bzw. wird die digitale Sau mit Begriffen wie GEO (Generative Engine Optimization) etc. mit wahnwitziger Geschwindigkeit durchs Dorf getrieben.

Als jemand, der die Entwicklung der Suchmaschinenoptimierung seit 2000 aktiv mitgestaltet, lebt, wenn nicht gar durchlebt und beobachtet, kann ich mit Überzeugung sagen: Die These vom „Tod“ der SEO ist nicht nur voreilig, sondern verkennt die tiefer liegenden Mechanismen, die sowohl die klassische Suche als auch die neuen KI-Anwendungen antreiben.

I. Die Konstante im Wandel: Warum SEO nicht „stirbt“, sondern reift

In meiner über zwei Jahrzehnte währenden Laufbahn habe ich zahlreiche technologische Umbrüche und vermeintliche „SEO-Killer“ erlebt. Jede Innovation, von der mobilen Indexierung bis zur Sprachsuche, löste ähnliche Diskussionen aus. Und ja, bei der Sprachsuche war ich selbst sehr aktiv und überzeugt, dass das einen fundamentalen Anteil bekommt, der sich so nie erfüllt hat.

Die aktuelle Debatte um KI ist in vielerlei Hinsicht eine Fortsetzung dieses Musters. Es ist entscheidend, Marketingaussagen in diesem Umfeld kritisch zu hinterfragen, insbesondere wenn sie schnelle, revolutionäre „Lösungen“ für einen Bereich versprechen, der sich erst am Anfang seiner Entwicklung befindet:

Die eigentliche Stärke der SEO und ihrer langjährigen Experten liegt in ihrer inhärenten Anpassungsfähigkeit.

Die Realität ist, dass die KI-Suche zwar neue Herausforderungen mit sich bringt und eine vertiefte Auseinandersetzung mit „Answer Engine Optimization“ (AEO) erfordert. Doch anstatt das Ende von SEO einzuläuten, positioniert sie uns SEO-Experten als zentrale Akteure in dieser neuen Ära. Unsere jahrzentelange Erfahrung im Verständnis von Suchalgorithmen, Nutzerverhalten und Content-Strukturierung ist heute wertvoller denn je. Wir sind es gewohnt, uns anzupassen – und genau das ist die Kernkompetenz, die uns befähigt, Unternehmen sicher durch die Transformation der Suche zu navigieren.

II. Die Fundamente bleiben: Warum bewährte SEO-Prinzipien entscheidend sind

Viele der „neuen“ Strategien, die für die KI-Sichtbarkeit angepriesen werden, sind in ihren Grundzügen bewährte SEO-Praktiken, die lediglich in einem neuen Kontext Anwendung finden. Es geht nicht darum, das Rad neu zu erfinden, sondern darum, bestehende Prinzipien auf erweiterte Suchmodelle anzuwenden. Und nichts gegen „junge“, engagierte und motivierte Einsteiger, die mit teils rudimentären SEO-Hintergrund sich jetzt Profile als GEO/ KI-Optierungsexperten/ … (versuchen) aufzubauen. Aber würden Sie ihr E-Auto jemanden geben, der keine KFZ-Mechniker-Ausbildung hat, um dieses vollumfänglich zu warten und zu betreuen? Denn:

  • Nutzerintention und thematische Tiefe: Schon immer war es unsere Aufgabe, die Absicht hinter einer Suchanfrage zu verstehen und Inhalte zu erstellen, die diese umfassend beantworten. Dieser Fokus auf semantische Relevanz und die Bereitstellung von präzisen, gut strukturierten Informationen ist genau das, was auch generative KI-Modelle benötigen, um hochwertige Antworten zu formulieren. Die Fähigkeit, komplexe Themen in verständliche Abschnitte zu gliedern, FAQs zu integrieren und klare Entitäten zu definieren, war und bleibt eine Kernkompetenz der Content-Optimierung.
  • Technische Exzellenz und Datenstrukturierung: Die technische Basis einer Website, ihre Crawlbarkeit, Indexierbarkeit und Performance, sind nach wie vor unerlässlich. Darüber hinaus gewinnen strukturierte Daten – ob für Rich Results oder das Verständnis von Entitäten – weiter an Bedeutung. Eine saubere technische Infrastruktur erleichtert es nicht nur Suchmaschinen, sondern auch KI-Modellen, Inhalte effizient zu verarbeiten und zu interpretieren. Aber ist das neu?
  • Autorität und Glaubwürdigkeit: Die Relevanz von Markenautorität und Vertrauenswürdigkeit (E-E-A-T) wird durch KI-Modelle noch verstärkt. Da diese Modelle verlässliche Quellen bevorzugen, sind Maßnahmen zur Steigerung der Markenbekanntheit, des Aufbaus von Backlinks und der Pflege eines positiven Online-Rufs von entscheidender Bedeutung. Digitale PR und gezieltes Reputationsmanagement, um als vertrauenswürdige Instanz wahrgenommen zu werden, sind somit alles andere als neue, sondern verstärkte Anforderungen. Und ja, im Zuge dieser Veränderungen hoffen wir bzw. ich, dass dieses Thema viele Unternehmen ernster nehmen, als Pressemeldungen zu streuen, und Backlinks zu kaufen.
  • Multimodale Inhalte und kanalübergreifende Präsenz: Die zunehmende Integration von Bildern, Videos und Audio in die KI-Antworten unterstreicht die Notwendigkeit einer multimodalen Content-Strategie. SEOs haben seit langem daran gearbeitet, Inhalte für verschiedene Formate und Plattformen zu optimieren – von der Bildersuche über YouTube (was haben wir da nicht alles gezaubert!) bis hin zu Podcast-Verzeichnissen. Die Fähigkeit, Inhalte für diverse Touchpoints vorzubereiten, ist ein nahtloser Übergang in die KI-Ära.

III. Die symbiotische Beziehung: Wie KI auf bestehendes SEO aufbaut

Ein zentraler Punkt, der oft übersehen wird, ist die Funktionsweise von Retrieval-Augmented Generation (RAG). Viele große Sprachmodelle (LLMs) greifen auf externe Informationsquellen zurück, um ihre Antworten zu generieren – und diese Quellen sind häufig die etablierten Suchindizes, allen voran der von Google. Wenn ein LLM eine Antwort verbessern muss, sucht es relevante Informationen in den bestehenden Suchergebnissen (behaupte nicht nur ich). Das bedeutet: Inhalte, die in der traditionellen Google-Suche gut ranken, werden zu den primären Informationslieferanten für die KI-Modelle. Oder andersherum: Gute Google-Rankings sind Beleg für gute Vorbereitung und Darbietung von Inhalten, die genauso wie Google die LLMs „triggern“.

Diese symbiotische Beziehung zwischen KI-Modellen und den klassischen Suchergebnissen bestätigt die anhaltende Relevanz einer robusten und modernen SEO-Strategie. Wer in der traditionellen Suche nicht sichtbar ist, ist definitiv ein großartiger Kandidat, auch in den KI-generierten Antworten ignoriert oder marginalisiert zu werden.

IV. Blick in die Zukunft: SEO als Motor der digitalen Sichtbarkeit

Aktuelle Analysen zeigen, dass trotz des massiven Hypes die KI-Suche die Dominanz der traditionellen Suchmaschinen – insbesondere Google – noch nicht gebrochen hat. Das Suchvolumen bei Google steigt weiterhin, und der Traffic, der direkt von KI-Antworten generiert wird, ist für die meisten Websites noch marginal. Dies unterstreicht die Notwendigkeit, weiterhin eine starke Präsenz in der Kernsuche aufzubauen. Denn eine Vernachlässigung der grundlegenden Suchqualität kann sich negativ auf die Sichtbarkeit in allen Suchfunktionen auswirken, auch in den KI-Modi, die auf diesen Daten aufbauen. Und so sehr wir uns über neue Leads freuen, die uns nie wegen SEO, aber heute wegen GEO ansprechen: Ein solides SEO-Fundament ist Stand heute noch elementare Säule für Relevanz in den LLMs. Und ja, das mag in sehr speziellen Fällen verhandelbar sein. Und ja, auch gibt es, wie im SEO heute wie damals (Blackhat-SEO) Manipulationsmöglichkeiten von teils verblüffender (aber nicht neuer) Einfachheit. Trotzdem ist Stand heute eine gut exekutierte SEO-Strategie das Ticket für den LLM-Optimierungszug.

SEO-Experten sind seit jeher Pioniere in der Anpassung an algorithmische Veränderungen, neue Suchfunktionen und sich entwickelndes Nutzerverhalten. Die Künstliche Intelligenz ist nicht das Ende der Reise, sondern die nächste Phase in der Evolution der Suche. Unsere Fähigkeit, komplexe Algorithmen zu verstehen, Nutzerintentionen zu entschlüsseln und relevante, hochwertige Inhalte zu positionieren, ist gerade jetzt von unschätzbarem Wert. Und basiert auf mittlerweile Jahrzehnten der Erfahrung.

Für mich heißt das:

Die KI-Suche ist eine mächtige, sich entwickelnde Kraft, die Unternehmen neue Chancen eröffnet. Sie erfordert eine Erweiterung unserer Fähigkeiten und Metriken. Doch die Behauptung, SEO sei „tot“, ignoriert die fundamentale Abhängigkeit der KI-Modelle von gut strukturierten, on- wie offpage optimierten, relevanten (!) und dementsprechend gut auffindbaren und (für den User) verständlichen Informationen – genau jenen Faktoren, die das Herzstück der Suchmaschinenoptimierung bilden. Und das seit Jahrzehnten.

SEO ist nicht am Ende. Es ist in der Mitte einer spannenden Transformation. Und als jemand, der diese Reise seit 2001 begleitet, bin ich davon überzeugt, dass wir als SEO-Experten die entscheidenden Schlüssel in der Hand halten, um Marken auch in der Ära der Künstlichen Intelligenz erfolgreich und sichtbar zu positionieren. Und Nein, ich habe keine Angst, dass „Newcomer“ und neue Risings Stars am KI-Optimierungs-GEO-Himmel uns den Rang ablaufen. Nur schmerzt es mich doch etwas zu sehen, dass wir in den letzten Jahren eher weniger denn mehr Anfragen in Sachen SEO bekommen haben. Aber seit etwas mehr als einem Jahr häufen sich die Anfragen zur Unterstützung bei der Auffindbarkeit in LLMs umso mehr.

Das ist gut und und schön, trotzdem: GEO, LLMO, KI-SEO, GAIO, AIO oder mit welchem Deckmantel auch immer die Branche diese „Sau“ durchs Dorf treiben will:

Wollen Sie sich auf Ratschläge eines KFZ-Mechatronikers mit +20 Jahren Erfahrung und permanenter Weiterbildung inkl. bewiesener Anpassungsfähigkeit verlassen, oder den „E-Auto-Spezialisten„, der seit 2 Jahren diesem Hype frönt Ihr E-Auto in die Hand geben, wenn dieses repariert werden soll? Und lassen Sie sich nicht teuer GEO verkaufen, um „klassisches“ SEO zu bekommen.

SEO ist nicht tot, SEO ist fundamental wichtig.

Egal ob Sie uns oder andere Experten bemühen: Lassen Sie sich nicht verführen, dass es hier schnelle Tweaks mit hohem Impact gibt. Weder ein neuer und/ oder regelmäßiger Auftritt auf Reddit noch andere Geheimtipps lassen die LLMs auf Ihren Brand hin plötzlich rocken. Machen Sie (sehr) gutes SEO, lassen Sie sich von echten Profis unterstützen, dann klappt es auch mit der Auffindbarkeit in ChatGPT und Perplexity und Mistral und DeepSeek und… 😉

Ihr Ralf Zmölnig

P.S.: Klar entwickeln sich unsere SEO-Skills unablässig weiter. Schon mal im Kontext von Fernsehwerbung betrachtet? Siehe auch „TV-Triggering – TV-Kampagnen in Echtzeit mit (Online-)Marketing-Maßnahmen synchronisieren und die Reichweite effizient verlängern!

P.P.S.: Die durchs Dorf getriebenen Säue und Ihre Namen bzw. Erklärungen, wie da wären:

  1. AEO (Answer Engine Optimization)
  2. AIO (AI Optimization bzw. Artificial Intelligence Optimization)
  3. KI-SEO (Künstliche Intelligenz SEO)
  4. CEO (Chat Engine Optimization)
  5. GEO (Generative Engine Optimization)
  6. GAIO (Generative Artificial Intelligence Optimization)
  7. LMO (Language Model Optimization)
    bzw.
    LLMO (Largee Language Model Optimization)
ROCKITdigital - Ralf Zmölnig
Ralf Zmölnig
CEO ROCKITdigital GmbH

CEO & Vollblut-Digitalmarketingstratege, strategisch und Performanceorientiert bei ROCKITdigital GmbH

Seit 11/2000 rockt das Team von ROCKITdigital und Ralf Zmölnig das (digitale) Marketing

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