SEA/ Google-Ads-Agentur
Über die Illusion der Kontrolle, die Realität der KI-Steuerung – und warum erfahrene Agenturen gerade jetzt den Unterschied machen.
Inhaltsverzeichnis
Warum Google Ads 2026 anders funktioniert als alles, was Sie bisher kannten
Als wir Anfang der 2000er unsere ersten Google-Anzeigen schalteten, hieß das System noch Overture. Die Gebote wurden manuell gesetzt, es gab keinen Qualitätsfaktor, und ‚Optimierung‘ bedeutete, je nach Account in der Frequenz unterschiedlich primär die Klickpreise anzupassen.
Heute, über zwei Dekaden später, erleben wir den größten Umbruch in der Geschichte der Suchmaschinenwerbung. Google hat 2025 mehr als 60 KI-gestützte Verbesserungen eingeführt. Performance Max, AI Max, Demand Gen – das sind keine inkrementellen Updates. Es ist ein Paradigmenwechsel.
Die Frage ist nicht mehr: ‚Wie setze ich das richtige Gebot?‘ Die Frage ist: ‚Wie führe ich eine KI, die für mich bietet?‘
Dieser Text ist keine Produktbeschreibung und kein Werbetext. Es ist unsere Perspektive – basierend auf über 25 Jahren Erfahrung in einem Markt, der sich gerade neu (er)findet.
Die neue Realität: Kontrolle ist eine Illusion
Wer heute noch glaubt, Google Ads funktioniere wie vor fünf Jahren, hat ein Problem. Die Plattform hat sich fundamental verändert – und die meisten Werbetreibenden haben es nicht wirklich bemerkt.
Was passiert ist
Manuelles CPC-Bidding ist praktisch verschwunden. Google drängt Werbetreibende systematisch in automatisierte Gebotsstrategien. Der Grund ist simpel: Googles KI verarbeitet über 70 Signale gleichzeitig – Suchkontext, Nutzerverhalten, Wettbewerb, Tageszeit, Gerätetyp, Zielgruppenmerkmale. Kein Mensch kann das.
Die KI braucht Lernzeit, um gut zu performen. Wer das nicht versteht und zu früh eingreift, sabotiert seine eigenen Kampagnen.
Das bedeutet: Die Rolle des Google-Ads-Managers hat sich fundamental gewandelt. Früher war es ein sehr diffiziles Handwerk – Keywords recherchieren, Gebote setzen, Anzeigen schreiben. Heute ist es primär die Führung einer KI. Wir geben Ziele vor, liefern Daten, setzen Leitplanken, strategisch also – aber die (meisten) taktischen Entscheidungen trifft die Maschine.
Performance Max: Segen und Fluch
Performance Max ist Googles mächtigstes Werkzeug – und das undurchsichtigste. Eine Kampagne, alle Kanäle: Search, Display, YouTube, Discovery, Gmail, Maps. Die KI entscheidet, wo Ihre Anzeigen erscheinen.
2025 hat Google endlich mehr Transparenz geschaffen: Kanal-Reporting, vollständige Suchanfragen, Asset-Level-Insights, negative Keywords. Das war überfällig – und zeigt, dass (erfreulicherweise) selbst Google erkannt hat, dass ‚Black Box‘ keine Strategie ist.
Unsere Erfahrung: Performance Max funktioniert – wenn man es sehr bewußt füttert. Die KI braucht viele verschiedene Assets zum Experimentieren. Headlines, Beschreibungen, Bilder, Videos – in Variationen. Wer hier spart, bekommt mittelmäßige Ergebnisse.
AI Max: Die nächste Eskalationsstufe
Im Mai 2025 hat Google AI Max eingeführt – das wohl am schnellsten wachsende Search-Ads-Produkt der Plattform.
Was AI Max anders macht
- Generative Kreation: AI Max erstellt nicht nur Kombinationen aus Ihren Assets – es generiert komplett neue Anzeigenvarianten. Unterschiedliche Bilder, Headlines, CTAs für unterschiedliche Zielgruppen und Suchkontexte.
- Intent-basiertes Matching: Die KI verbindet Anzeigen mit Suchanfragen basierend auf Nutzerintention – auch wenn das exakte Keyword nicht in Ihrer Liste steht. ‚Laufschuhe‘ kann zu ‚beste Trail-Sneaker für Wanderungen‘ matchen.
- 70+ Signale: Suchkontext, Nutzerverhalten, Wettbewerb, Tageszeit, Gerät, Standort, Zielgruppen-Charakteristiken – alles fließt in Echtzeit in die Gebotsentscheidung ein.
Das klingt nach Kontrollverlust – und das ist es auch, zumindest teilweise. Aber die frühen Daten zeigen: AI Max kann druchaus niedrigere Cost-per-Acquisition als manuell gesteuerte Multi-Channel-Kampagnen erreichen. Betonung liegt auf kann.
Der Haken
AI Max funktioniert nur so gut wie die Daten, die Sie liefern. Schlechtes Conversion-Tracking = schlechte KI-Entscheidungen. Unklare Ziele = diffuse Optimierung. Die Maschine ist mächtig, aber sie ist nicht magisch. Und vor allem benötigt diese dazu auch Reichweite, respektive Budget.
Das neue Inventar: Ads in AI Overviews
2025 hat Google Werbung in AI Overviews nahezu global ausgerollt – Desktop und Mobile. Das ist revolutionär: Anzeigen erscheinen jetzt innerhalb der KI-generierten Zusammenfassungen, bevor der Nutzer überhaupt die klassischen Suchergebnisse sieht.
Für Werbetreibende bedeutet das: Ein komplett neues Inventar im oberen Funnel. Die Möglichkeit, Nutzer zu erreichen, die komplexe, mehrstufige Fragen stellen – Momente, in denen vorher keine Werbung möglich war.
Der Catch: Um in AI Overviews zu erscheinen, müssen Sie Googles automatisierte Lösungen nutzen. Und Ihre Anzeigen müssen nicht nur zur Suchanfrage passen, sondern auch zur generierten Antwort. Das erhöht die Anforderungen an Relevanz massiv.
Microsoft Ads: Der unterschätzte Kanal
Während alle über Google reden, hat sich Microsoft Ads still und leise zu einem ernstzunehmenden Kanal entwickelt. Die Zahlen für 2025:
| Metrik | Wert |
| Marktanteil Deutschland | 8-15% (je nach Branche und Studienquelle) |
| Durchschnittlicher CPC vs. Google | 30-42% günstiger |
| Durchschnittliche CTR | 3,1% (Google: 2,0%) |
| Reichweite (monatlich) | 1+ Milliarde Nutzer |
| Desktop-Marktanteil weltweit | ~12% |

Warum Microsoft Ads für B2B unverzichtbar ist
Der entscheidende Vorteil: LinkedIn-Integration. Microsoft Ads ermöglicht Targeting nach Jobtitel, Unternehmensgröße, Branche und sogar Firmennamen – direkt aus LinkedIn-Profildaten. Das ist für B2B-Marketing ein Game-Changer, den weder Google noch Meta bieten können.
Dazu kommt: Bing-Nutzer sind tendenziell älter, haben höhere Einkommen und zeigen stärkere Kaufabsicht. Die durchschnittliche Suchanfrage auf Bing ist rund 5 Wörter lang – das deutet auf Nutzer hin, die genauer wissen, was sie suchen.
Unsere Empfehlung: Wer B2B macht und Microsoft Ads ignoriert, verschenkt Reichweite zu günstigeren Konditionen bei einer kaufkräftigeren Zielgruppe.
Was sich nicht geändert hat: Die Grundprinzipien
Trotz aller KI-Revolution bleiben die fundamentalen Erfolgsfaktoren dieselben. Das ist keine Nostalgie – das ist Fakt und basiert auf Wissen, nicht auf Glauben respektive Annahmen.
Conversion-Tracking ist alles
Die KI optimiert auf das, was Sie ihr beibringen. Wenn Ihr Tracking falsche Signale sendet, optimiert die KI auf falschen Signale. Das klingt banal, ist aber der häufigste Fehler, den wir sehen.
Server-Side-Tracking, Enhanced Conversions, korrekte Attribution – das sind keine ‚Nice-to-haves‘ mehr. Sie sind die Grundlage für alles, was die KI macht. Wer hier schlampig ist, kann sich den Rest sparen.
Landing Pages entscheiden
Google bewertet nicht nur Ihre Anzeigen – Google bewertet die Erfahrung danach. Eine gute Anzeige, die auf eine schlechte Landingpage führt, ist teuer. Der Qualitätsfaktor leidet, die CPCs steigen, die Conversion-Rate sinkt.
Wir sehen das ständig: Unternehmen investieren tausende Euro in Kampagnen, aber die Landingpage lädt in 5 Sekunden und hat keinen klaren Call-to-Action. Das ist, als würde man einen Ferrari kaufen und mit angezogener Handbremse fahren.
Kreative Qualität skaliert
Google hat 2025 Asset Studio eingeführt – KI-generierte Bilder und Videos direkt in Google Ads. Die Ausrede ‚Wir haben keine guten Creatives‘ gilt nicht mehr.
Aber: KI-generierte Creatives sind nur so gut wie die Prompts und das Briefing. Und sie müssen zur Marke passen. Google hat erkannt, dass ihre früheren Automatisierungs-Versuche oft ‚off-brand‘ waren – deshalb gibt es jetzt mehr Kontrolle und Leitlinien.
Was die meisten Agenturen falsch machen
Wir sehen dutzende Google-Ads-Accounts pro Jahr – von Unternehmen, die nach einem Audit oft zu uns wechseln. Denn die Fehler wiederholen sich. Und wie so oft lassen Unternehmen ihre Ads-Accounts im Zweifel nicht von Ads-Profis betreuen, sondern von professsionellen Ads-Verkäufern mit Ads-Background. Referenzen ja, aber tausende? Und hunderte, gar tausende von Kunden? Qualität vs. Quantität!?
Aber wie erkennen Sie den Unterschied zwischen Ads-Profi und Ads-Verkäufer
Der Verkäufer fragt: „Welches Budget haben Sie?“ Wir/ der Profi fragt: „Was ist ein Kunde bei Ihnen im Rahmen des Customer-Lifetime-Value wert – und rechnet sich Google Ads bei Ihrer Marge überhaupt?“
Der Verkäufer zeigt Klickzahlen und Impressionen. Der Profi zeigt Cost-per-Acquisition und Return on Ad Spend nach Agenturkosten.
Der Verkäufer empfiehlt Budgeterhöhungen, weil Google es vorschlägt. Der Profi rechnet vor, ob die zusätzlich zu erwartenden Conversions die Mehrkosten rechtfertigen – oder ob das Geld in einem anderen Kanal besser arbeitet.
Der Verkäufer hat für jede Branche dieselbe Lösung: Performance Max mit maximaler Automatisierung. Der Profi weiß, wann Standard-Search die bessere Wahl ist – und warum manche Geschäftsmodelle mit Google Ads nie profitabel werden.
Wie Sie den Unterschied erkennen
Stellen Sie diese Fragen im Erstgespräch:
„In welchen Fällen würden Sie uns von Google Ads abraten?“ – Wer hier keine konkrete Antwort hat, will verkaufen, nicht beraten. Jeder erfahrene Profi kennt Szenarien, in denen Google Ads nicht funktioniert: zu niedrige Margen, zu lange Sales-Cycles, zu nischige Keywords ohne (ausreichend) Suchvolumen.
„Wie hoch ist der tatsächliche ROAS unserer Kampagnen – nach Ihren Agenturkosten?“ – Ein Verkäufer rechnet Agenturkosten raus, weil die Zahlen dann besser aussehen. Ein Profi rechnet sie rein, weil das die Realität ist.
„Was machen Sie, wenn unsere Kampagnen nicht performen?“ – Der Verkäufer schlägt mehr Budget vor. Der Profi analysiert, ob das Problem im Tracking liegt, in der Landingpage, in den Creatives oder im Produkt oder Service selbst – und sagt ehrlich, wenn er es nicht lösen kann.
„Zeigen Sie mir drei Kampagnen, die Sie gestoppt oder reduziert haben – und warum.“ – Wer nur Erfolgsgeschichten hat, lügt oder lernt nicht. Jeder Account hat Kampagnen, die nicht funktionieren. Die Frage ist, ob die Agentur sie erkennt und handelt.
„Wie oft empfehlen Sie Budgetkürzungen?“ – Ein Verkäufer nie. Ein Profi regelmäßig – wenn die Unit Economics nicht stimmen oder wenn das Budget in einem anderen Kanal mehr bringt.
Das Warnsignal-Trio
Drei Anzeichen, dass Sie mit einem Verkäufer statt einem Profi sprechen:
Erstens: Garantien. „Wir garantieren 50% mehr Leads in 30 Tagen.“ Seriöse Agenturen können keine Ergebnisse garantieren – zu viele Faktoren liegen außerhalb ihrer Kontrolle. Wer garantiert, lügt oder definiert den Erfolg so um, dass er immer gewinnt. Oder der vorherige Audit war sehr tief UND es gibt brauchbar vergleichbare Cases im selben Kontext und Rahmenparamentern.
Zweitens: Intransparenz beim Account-Zugang. Ihr Google-Ads-Account gehört Ihnen, nicht der Agentur. Wenn Sie keinen vollen Zugang bekommen oder die Agentur „proprietäre Strukturen“ hat, die Sie nicht sehen dürfen – Loss Leader: Sie werden abhängig gemacht.
Drittens: Abrechnung nach Werbebudget ohne Obergrenze. 15% vom Ad Spend klingt fair – bis Sie skalieren und plötzlich 4.000€ Agenturgebühr für dieselbe Arbeit zahlen. Der Aufwand für einen 20.000€-Account ist nicht automatisch doppelt so hoch wie für einen 10.000€-Ads-Budget-Account.
Fehler 1: Die KI füttern, aber nicht führen
Viele Agenturen haben verstanden, dass sie automatisierte Kampagnen nutzen sollten. Aber sie setzen sie auf und lassen sie laufen. Das ist keine Strategie – das ist Hoffnung, gepaart mit Glauben.
Die KI braucht Leitplanken: Negative Keywords, demografische Ausschlüsse, Geräte-Targeting, Markenausschlüsse. All das hat Google 2025 für Performance Max freigegeben. Wer es nicht nutzt, lässt die Maschine ohne Kurs fahren.
Fehler 2: Nur auf Klickpreise optimieren
Wir hören oft: ‚Unser CPC ist gesunken, also läuft es gut.‘ Das ist gefährlich. Ein niedriger CPC bedeutet nichts, wenn die Klicks nicht konvertieren. Was zählt, ist Cost-per-Acquisition – und Return on Ad Spend.
Die Frage ist nicht: ‚Wie viel kostet ein Klick?‘ Die Frage ist: ‚Wie viel kostet ein Kunde – und wie viel ist er wert?‘
Fehler 3: Google-Empfehlungen blind folgen
Google gibt Empfehlungen im Ads-Interface. Manche sind sinnvoll. Viele dienen primär dazu, mehr Budget zu absorbieren. ‚Erhöhen Sie Ihr Budget um 40% für 20% mehr Conversions‘ klingt gut – bis man die Unit Economics durchrechnet.
Eine gute Agentur kennt den Unterschied zwischen Empfehlungen, die dem Kunden helfen, und Empfehlungen, die Google helfen.
Der ROCKITdigital-Ansatz
Wir machen Google Ads seit der Beta-Phase. Das ist keine Prahlerei – das ist relevant, weil wir jeden Paradigmenwechsel mitgemacht haben. Von manuellen Geboten zu Enhanced CPC zu Smart Bidding zu Performance Max zu AI Max. Wir wissen, wie sich diese Systeme verhalten, weil wir ihre Evolution seit 2000 begleitet haben.
Unser Prinzip: Strategie vor Taktik
Bevor wir eine Kampagne aufsetzen, stellen wir Fragen: Was ist das Geschäftsmodell? Was ist ein Kunde wert? Welche Marge haben Sie? Wie lang ist der Sales-Cycle?
Das klingt selbstverständlich. Ist es aber nicht. Die meisten Agenturen fragen: ‚Welches Budget haben Sie?‘ und fangen an zu schalten. Wir fragen: ‚Was ist das Ziel – und macht Google Ads überhaupt Sinn, um es zu erreichen?‘
Integriertes Denken
Google Ads existiert nicht im Vakuum. Es ist Teil eines Marketing-Mix. Wir denken in Funnel-Architekturen: Wo kommt der erste Kontakt? Wo wird nachgefasst? Wo konvertiert? Wie sieht Remarketing aus?
Weil wir auch SEO, oder E-Mail-Marketing und WordPress-Entwicklung etc. machen, sehen wir das ganze Bild. Die Landingpage, die wir für Ads bauen, ist architektonisch aber nicht unbedingt inhaltlich dieselbe, die wir für SEO optimieren. Das E-Mail-Follow-up für einen Ads-Lead setzen wir selbst auf, bzw. nehmen das mit in die Betrachtung und Erfolgs-Evaluation. Keine Silo-Denke, keine Verantwortungslücken.
Die Fragen, die Sie einer Google-Ads-Agentur stellen sollten
Wenn Sie mit einer Agentur sprechen, gibt es Fragen, die den Unterschied zwischen Kompetenz und Fassade offenbaren:
- ‚Wie verhält sich Performance Max bei uns im Vergleich zu Standard-Search?‘ – Wer diese Frage nicht beantworten kann, hat keine echte Erfahrung mit den neuen Kampagnentypen.
- ‚Wie sieht Ihr Tracking-Setup aus?‘ – Eine gute Antwort beinhaltet Server-Side-Tracking, Enhanced Conversions und First-Party-Daten-Strategie.
- ‚Welche negativen Keywords setzen Sie in Performance Max?‘ – Wer hier keine Liste hat, lässt Budget verpuffen.
- ‚Wann würden Sie uns von Google Ads abraten?‘ – Eine Agentur, die immer ‚Ja‘ sagt, ist keine Agentur – sie ist ein Verkäufer.
- ‚Wie hoch ist unser tatsächlicher ROAS nach Agenturkosten?‘ – Diese Frage stellen die wenigsten. Sie sollte die erste sein.
Ehrliche Wahrheiten
Zum Schluss ein paar unbequeme Realitäten, die Ihnen keine Agentur im Verkaufsgespräch sagt:
- Google Ads ist nicht für jeden profitabel. In manchen Branchen sind die Klickpreise so hoch, dass sich die Unit Economics nicht rechnen. Wir sagen das – auch wenn wir damit einen Auftrag verlieren. Oder wir erarbeiten zusammen in nicht unaufwändiger aber strategisch aussichtsreicher Tiefe, wie wir die Touch-Points in Upper-, Mid- und Bottomfunnel so auswerten, dass wir ein Ads-Budget transparenter allokieren können.
- Die Lernphase dauert. Erste Klicks kommen sofort. Aussagekräftige Daten nach 2-4 Wochen. Optimale Performance meist nach 2-3 Monaten. Wer Wunder in Woche 1 erwartet, wird enttäuscht.
- Budgets unter 1.500€/Monat bzw. € 50.-/ Tag sind schwierig. Nicht weil wir keine kleinen Kunden wollen – sondern weil die Datenbasis oft dünn ist, um sinnvoll zu optimieren. Die KI braucht Conversions bzw. Signale zum Lernen. Wenn, dann gilt es knallhart zu fokussieren. Aber mit € 50.-Tag kann man nicht sinnvoll in Kampagnen denken, wenn dann in EINE zielgerichtete Maßnahme. Klar, wie immer gibt es dafür auch wenige Ausnahmen, aber halt wenige.
- Agenturkosten unter 500€/Monat sind unseriös. Bei einem Stundensatz von 80-120€ sind das 4-6 Stunden. In der Zeit kann man keine Kampagne professionell betreuen. Wer das anbietet, macht entweder nichts – oder verliert (Ihr) Geld.
Fazit: Die Agentur als KI-Führer
Google Ads 2026 ist nicht mehr das System, das wir och vor wenigen Jahren kannten. Die Kontrolle hat sich verschoben – von manuellen Hebeln zu strategischer Führung einer KI.
Das macht Agenturen nicht überflüssig. Es macht sie wichtiger – wenn sie verstehen, was sich geändert hat. Eine gute Agentur ist heute kein Tastatur-Virtuose mehr, der Gebote justiert. Sie ist ein strategischer Partner, der Ziele definiert, Daten liefert, Leitplanken setzt und die Ergebnisse interpretiert.
Wir machen das seit über zwei Dekaden. Nicht weil Google Ads kompliziert ist – sondern weil Erfolg in Paid Search mehr erfordert als Klicks zu kaufen.
Interesse an einem Fachgespräch? Wir analysieren Ihren Account, zeigen Potenziale – und sagen ehrlich, ob eine Zusammenarbeit Sinn macht. Nicht für jeden Account sind wir der richtige Partner. Aber wenn er es ist, liefern wir. Und wenn auch herausfordernd, aber trotzdem sehr gerne auch im B2B-Segment.
ROCKITdigital GmbH – Google Ads seit mehr als 25 Jahren. Onlinemarketing-Kompetenz seit dem Jahr 2000.
Ralf Zmölnig
CEO ROCKITdigital GmbH
CEO & Vollblut-Digitalmarketingstratege, strategisch und Performanceorientiert bei ROCKITdigital GmbH
Seit 11/2000 rockt das Team von ROCKITdigital und Ralf Zmölnig das (digitale) Marketing
CEO & Vollblut-Digitalmarketingstratege, strategisch und Performanceorientiert bei ROCKITdigital GmbH
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